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Grosses Projekt – wenig Information

Jungfrau Zeitung (Pressedienst/Yves Brechbühler)

Für 2,7 Millionen Franken soll das alte Schulhaus in Mürren saniert werden. Darüber entscheidet die Stimmbevölkerung am Sonntag an der Urne. Gemeindepräsident Martin Stäger erklärt, weshalb man auf eine Informationsveranstaltung verzichtet hat.

Im Jahr 1900 als Schulhaus erstellt, wurde das Haus in Mürren bereits ab 1965 als Wohnhaus genutzt und an ortsansässige Familien vermietet. Nur drei Jahre später erlitt das Gebäude wegen eines Brandes starke Schäden. Nach der Renovation stand es daraufhin bis jetzt als Miethaus zur Verfügung. «Investiert wurde in das Gebäude und die Wohnungen über all die Jahre nur das Nötigste», so der Gemeinderat in seiner Botschaft. So wurde beispielsweise im Frühling 2015 ein Gebäudeenergieausweis erstellt, der ergab, dass die Gebäudehülle einen «sehr schlechten bis miserablen» Wärmeschutz aufweist. Die Werte, die für Neubauten mittlerweile gelten, wurden über das Dreifache überschritten. Und auch der Energiebedarf ist weit höher als heute üblich.

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