Zwei Dörfer für den teuflischen Event

Jungfrau Zeitung (Lia Näpflin)

Mürren und Lauterbrunnen spannen zusammen. Der Aufgabenbereich ist trotzdem klar verteilt. Was zu tun ist, wissen auch die zahlreichen Helfer, die teilweise seit Jahrzehnten dabei sind. Eine geteilte Leidenschaft, die noch jedes Problem überwunden hat.

Der Mittwoch ist der Tag des Langlaufs und der Startschuss für die Inferno-Rennen 2020. Herr über die erste Disziplin ist Johnny von Allmen, ein Lauterbrunner. Denn der Langlauf ist Sache des Skiclubs im Talboden. Um den Riesenslalom kümmern sich die Mürrner, und für die Abfahrt sind beide Skiclubs im Einsatz. «Ein Lauterbrunner hat einen anderen ‚Grind‘ als ein Mürrner», erklärt von Allmen die getrennte und geteilte Organisation. Der 31-Jährige arbeitet im Sommer als Forstwart und im Winter als Landmaschinenmechaniker. Am Inferno ist er neben der Verantwortung beim Langlauf auch Abschnittschef auf der Abfahrt. «Man hilft einander, so gut man kann», sagt von Allmen. Das gehöre sich so, wenn man Teil des Infernos sein wolle. Egal, von welchem Dorf man stammt.

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