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«2100 sind 90 Prozent der Gletscher verschwunden»

Jungfrauzeitung (Urs Häfliger)

Im Berner Oberland gibt es viele Gletscher. Doch diese haben seit 1850 massiv an Fläche verloren. Insgesamt sind 38,6 Quadratkilometer weggeschmolzen. Und es wird nicht besser, wie Matthias Huss, Leiter des Schweizer Gletschernetzes (GLAMOS), erklärt.

Durch die hohen Berge hat das Berner Oberland viele Gletscher. Etwa der Unteraargletscher in Guttannen, der Untere und Obere Grindelwaldgletscher, die Plaine-Morte an der Lenk, der Trift- und der Steingletscher in Gadmen, der Kanderfirn in Kandersteg, der Tschingelfirn in Lauterbrunnen und der Rosenlauigletscher in Innertkirchen. Wie nun ein interaktiver Artikel des «Tages-Anzeiger» zeigt, haben diese Gletscher seit 1850, als eine kleine Eiszeit herrschte, massiv an Fläche verloren. Die Plaine-Morte etwa hat mehr als 39 Prozent eingebüsst. Insgesamt sind 38,6 Quadratkilometer weggeschmolzen, dies nur im Berner Oberland. Schweizweit haben die Gletscher etwa die Grösse des Kantons Zürich eingenommen, heute ist nicht einmal mehr die Hälfte davon vorhanden. Ein Umstand, der die Alarmglocken auslösen sollte.

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